NetData-IT.de TFT Monitor und LCD-Monitor Kaufberatung für 17", 19", 20", 21", 22", 23" und 24" Flachbildschirme


 TFT Monitor Kaufberatung Guide
» Einführung
» Vorteile TFT Monitor
» Nachteile TFT Monitor
» Kaufkriterien
 » Bildschirmgröße / Auflösung
 » Reaktionszeit
 » Kontrastverhältnis
 » Blickwinkel
 » Pixelfehlerklasse
 » Anschlussmöglichkeit
» Welches Display wofür ?
» Fazit

 Glossar Online-Lexikon
» Auflösung
» Auto-Adjust
» Bildschirmdiagonale
» DVI (Digital Visual Interface)
» D-Sub Anschluss
» Emissionen
» Energie
» Ergonomie
» Frequenz
» Interpolation
» Kontrastverhältnis
» LCD (Liquid Crystal Display)
» Monitor
» Ökologie
» Pivot-Funktion
» Pixel
» Pixelfehler
» Pixelfehler Klassen
» Pixelfehler Typen
» Reaktionszeit
» TCO 99 und TCO 03
» TFT (Thin Film Transistor)

 Testbericht
Harman Kardon Soundsticks II Bewertung



 Anbieterinformation
Inhaltlich verantwortlich gemäß §6 MDStV: Markus Johnigk-Hoerschkes

© 2007 by Netdata-IT Solutions Inh. Markus Johnigk-Hoerschkes

Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte und Informationen auf diesen Seiten wie Texte, Grafiken, Abbildungen oder Fotos dürfen nur mit ausdrücklicher schriftlicher Genehmigung durch M.u.H. Trading Handel+Service GmbH entnommen und zu anderen Zwecken verwendet werden, und selbst dann nur, wenn auf ihren Ursprung entsprechend hingewiesen und auf Webseiten ein Link zu diesen Seiten hinzugefügt wird.

Alle innerhalb des Internetangebotes genannten und gegebenenfalls durch Dritte geschützten Marken- und Warenzeichen unterliegen uneingeschränkt den Bestimmungen des jeweils gültigen Kennzeichen- und Markenrechts und den Besitzrechten und Rechtsansprüchen der jeweiligen eingetragenen Eigentümer..

Inhalt dieser Webseite :
TFT Monitor und LCD-Monitore Kaufberatung für 17", 19", 20", 21", 22", 23" und 24" Flachbildschirme. Online-Lexikon und Glossar.

Netdata-IT Solutions Inh. Markus Johnigk-Hoerschkes Ihr Hardware & Software Spezialist Netdata-IT Solutions Inh. Markus Johnigk-Hoerschkes
Mündrathweg 4a - 40627 Düsseldorf
Tel. (0211) - 270 12 25
Fax. (0211) - 270 12 26
Email info@netdata-it.de
Homepage http://www.netdata-it.de
Bürozeiten : Mo.-Do. 9:30 bis 18:30 & Fr. 9:30 bis 14:30


 
 Einführung
TFT Monitore haben mittlerweile die Röhrenmonitore von den meisten Arbeitsplätzen verdrängt, und auch im Privaten Haushalten wächst der Anteil der LCD-Monitore. Jeder der über eine Neuanschaffung eines TFT-Monitors nachdenkt, sollte sich über ein paar Kriterien Gedanken machen.
Doch nach welchen Kriterien sollen TFT-Monitore angeschafft werden?
Was ist bei Bildschirmgröße, DVI-Schnittstelle, Blickwinkel, Kontrast, Reaktionszeit, Stromverbrauch zu berücksichtigen ?
Wir werden Ihnen ein paar Informationen geben, was Sie bei einem kauf eines TFT-Monitors beachten sollten.

 
 Vorteile & Nachteile bei einem Kauf von einem TFT Monitor

Vorteile & Nachteile von TFT-Monitoren im Gegensatz zu Röhrenmonitoren

 
TFT-Monitore Vorteile
  1. Platz sparend
  2. geringeres Gewicht und dadurch besser zu transportieren
  3. niedriger Stromverbrauch
  4. TFT-Monitor senden keine elektromagnetischen Strahlen aus
  5. keine Auswirkung bei äußerer magnetischer Beeinflussung (z.B. durch Lautsprecher, Stromkabel)
  6. keine Linearitätsprobleme
  7. wenig Hitzeentwicklung
  8. homogene Ausleuchtung
  9. schärfere Bilddarstellung (ABER !! nur bei der vom Hersteller angegeben besten Auflösung)
  10. flimmerfrei (Bild wird nicht zeilenweise aufgebaut)
  11. optimale Geometrie
  12. 100% Konvergenzfehler frei (in den Randbereich konstante Bildschärfe)
  13. längere Lebensdauer (bis zu 50.000 Stunden)
  14. Flachbildschirme haben eine grössere sichtbare Bildfläche als Röhrenmonitore
 
TFT-Monitore Nachteile
  1. Auflösung (beste Auflösung vom Hersteller vorgegeben, bei einer anderen Auflösung wird das Bild interpoliert und es wird unscharf.)
  2. Reaktionszeit des TFT-Monitors (alles was >12ms ist für extrem Spieler nicht geeignet.)
  3. Kontrastverhältnis
  4. Blickwinkel (blickwinkelabhängige Kontrast)
  5. Pixelfehler sind möglich ( Die Hersteller sichern sich durch ihre Garantiebestimmungen ab.)
  6. Anschlussmöglichkeit evt. muß auch eine neue Grafikkarte gekauft werden.

 
 Beim Kauf von einen TFT / LCD Monitor sollte auf 6 Kriterien geachtet werden.
  1. Bildschirmgröße / Auflösung
  2. Reaktionszeit des TFT-Monitors
  3. Kontrastverhältnis
  4. Blickwinkel / Betrachtungswinkel
  5. Pixelfehlerklasse
  6. Anschlussmöglichkeit

 
 Bildschirmgröße / Auflösung
Die Bildschirmgröße ist für bestimmte Anwendungsgebiete wichtig. Die Frage "Welches Display wofür ?" stellt sich also. Generell muß jeder Anwender diese Frage für sich beantworten. Die häufigsten TFT-Monitor Größen sind z.Z. 17", 19" und 21". Wir können Ihnen ein paar Anregungen hierzu geben, deshalb finden Sie weiter unten die wichtigsten Anforderungen für Büroanwendungen, Spieler / Gamer, Grafikprofis und Viewer (DVD/TV) zusammengefaßt. (mehr..)

Bei der Auflösung ist die von Hersteller empfohlene Angabe zu beachten. Denn nur hier ist die optimale Darstellung der Grafiken gewährleistet. Alle anderen Auflösungen werden meist interpoliert dargestellt, also evt. unscharf.

 
 Reaktionszeit des TFT-Monitors
Von den alten Displays kennt man es noch: Man zieht schnell die Maus von einer Ecke in die andere und schon ziehen Schlieren über den Bildschirm. Die technische Ursache ist die langsame Reaktionszeit der einzelnen Pixel, die einzeln angesteuert werden. Die Zeit, die ein Leuchtpixel braucht, um von Dunkel auf Hell umzuschalten wird in Millisekunden (ms) gemessen und wird als Reaktionszeit angegeben.

Verwirrend sind bislang nur die unterschiedlichen Normen der Schaltzeitmessung. Ursprünglich wurde die Zeit für den Leuchtwechsel von Schwarz nach Weiß nach Schwarz gemessen, festgelegt in der Norm ISO 9241. Im Handel wurde schnell die Bezeichnung Schwarz-Weiß-Leuchtwechsel (Black-to-White) daraus. Inzwischen gibt es die neue, nicht unbedingt schärfere Norm "ISO 13406/2". Danach wird die Reaktionszeit von Grau zu Grau (Grey to Grey) und nur noch rund die Hälfte der Zeit gemessen. So werden aus 16 ms über Nacht per Norm 8 ms. Wichtig ist daher zu wissen, welche Norm für die Zeitmessung eines speziellen Produkts ausschlaggebend ist. Wichtig ! : Grau zu Grau (Grey to Grey) ist halb so groß wie Schwarz-Weiß-Leuchtwechsel (Black-to-White) .

Herstellerangaben sind grundsätzlich mit Vorsicht zu genießen.

 
 Kontrastverhältnis
Helligkeit und Kontrast

Die Helligkeit der TFT-Displays wird in Candela pro Quadratmeter (cd/m2) angegeben. Sie reicht von schlappen 200 cd/m2 bis über 800 cd/m2. Die entscheidenden Qualitätsmerkmale sind hier der Kontrast und die Helligkeitsverteilung. Bei letzterer werden die Unterschiede der hellsten und der dunkelsten Stelle eines weißen Bildes gemessen und in ein Verhältnis gesetzt. Die Angabe erfolgt in Prozent. Je größer (näher dran an 100 Prozent) desto besser und desto einheitlicher ist die Helligkeitsverteilung.

Der Kontrast gibt das Verhältnis der Helligkeiten von Weiß zu Schwarz an. "Schwarz" hat in der Praxis auch eine Helligkeit, die in cd/m2 ausgedrückt werden kann. Ziel eines Monitorherstellers sollte es sein, ein helles Weiß und ein dunkles Schwarz zu ermöglichen.

Aus dem Kontrastverhältnis (das bei guten Geräten um 400:1 liegt) und der Helligkeit können Freunde des Dreisatzes direkt die Schwarzhelligkeit errechnen, die bei 50 cd/m2 oder tiefer liegen sollte.

 
 Blickwinkel / Betrachtungswinkel
Die Flüssigkristalle von TFT-Displays geben das Licht gerichtet ab und strahlen deshalb nicht flächig in alle Richtungen, wie es bei einer herkömmlichen TV-Röhre üblich ist. Die Folge: Wenn man ein Display von der Seite anguckt, sieht man zuerst Farbverfälschungen, dann nichts. Der Winkel bei dem diese Effekte eintreten kann unterschiedlich sein, je nachdem ob man sich horizontal oder vertikal von der Monitor-Achse fortbewegt, sie sind abhängig vom verbauten Panel-Typ.

Der theoretisch maximal mögliche Blickwinkel liegt bei 180 Grad, darüber hinaus müsste man schon um die Ecke gucken können. Der maximale Blickwinkel in den Herstellerangaben bezeichnet den Abfall des Kontrastverhältnisses auf ein Zehntel des Ausgangswerts. Bei sehr guten Geräten liegt der Winkel bei 160 Grad horizontal und 140 Grad vertikal. Im Büroalltag reichen bereits 110 Grad vollkommen aus.

 
 Pixelfehlerklasse
Wichtig ist darauf zu achten welche Pixelfehlerklasse der Hersteller für sein Panel / Display angibt. Alles was Pixelfehlerklasse 3 & 4 ist, raten wir dazu auf den Kauf zu verzichten. Die meisten TFT-Monitore sind Pixelfehlerklasse 2.
Ein paar Hersteller garantieren mittlerweile Pixelklasse 1, doch diese Geräte sind mehr in der oberen Preisklasse zu finden.

Mehr Informationen zu Pixelfehler & Pixelfehlerklassen finden Sie rechts im unserem Online-Lexikon (Glossar).

 
 Anschlussmöglichkeit
Es gibt zwei Arten von Anschlüssen, zueinem der analoge Anschluss (15 Pin Sub) und den digitalen Anschluss (DVI).
DVI gibt es in drei Varianten: DVI-I überträgt analoge und digitale Videodaten über einen Bus. Via Adapter lässt sich das DVI-I an den Dsub-15pin-Port jeder Standard-Grafikkarte anschließen. DVI-D überträgt nur digitale Daten, DVI-A nur analoge Daten.

Bestitzt Ihre jetzige Grafikkarte nur einen normalen D-Sub (Standart VGA) Anschluß, sollten Sie auch über eine neue Grafikkarte mit DVI Anschluß nachdenken.
Nötig ist das nicht da die meisten TFT-Monitore über eine Adapter an den D-Sub Anschluß angeschlossen werden können.

 
 Welche Anforderungen haben Sie für die Nutzung eines TFT-Monitors
Jede Anwendungsgruppe hat andere Bedürfnisse. Wir haben für Sie die wichtigsten Anforderungen für Büroanwendungen, Spieler / Gamer, Grafikprofis und Viewer (DVD / TV) zusammengefaßt.

Büroanwendungen

Ein 17" TFT-Monitor reicht für die normalen Büroanwendungen, Office, Internet, E-Mail-Versenden aus.
Je größer das Display ist, umsomehr wird wertvolle Stellfläche vom Arbeitsplatz weggenommen.
Es stehen die praktischen Anforderungen im Vordergrund. Design-Aspekte können hier auch eine Rolle spielen.

Spieler / Gamer

Für Spieler kommen mittlerweile andere Faktoren zum Zuge, bislang galt je kleiner die Reaktionszeit, desto besser das Spielvergnügen.
Aber Reaktionszeiten sind nicht alles!
Mit TFT /LCD Monitoren unter 16 Millisekunden lassen sich fast alle Spiele problemlos genießen.
Wichtiger ist für Gamer mittlerweile das Kontrastverhältnis, um sich auch in dunkelsten Spielewelten zurechtzufinden. Ebenso wichtig ist die beste maximale Auflösung mit der besten Darstellung der Anzeige. Blickwinkel / Betrachtungswinkel sind kein entscheidendes Kriterium, da man meist alleine oder zu zweit vor dem Display sitzt.

Grafik-Spezialisten

Hier sollte mindesten ein 19" TFT Monitor zum Einsatz kommen. Professionelle Grafiker, CAD-Anwender und Multimedia-Fans brauchen eine große Arbeitsfläche und eine möglichst farbgetreue Wiedergabe.
Um den Unterschied zwischen Druckbild und Monitorbild möglichst gering zu halten ist eine einfache Kalibrierbarkeit des Monitors ist wichtig.
Für schnelle und flüssige Darstellungen von komplexen Grafiken, sollte die Reaktionszeit <= 16 ms sein.

Viewer (DVD / TV)

Wird der TFT Monitor als TV-Ersatz zum Betrachten von DVD´s benutzt, vielleicht in geselliger Runde, sollte sein Augenmerk auf einen maximalen Betrachtungswinkel richten. Je größer der nämlich ist, desto mehr Personen haben dann etwas von der Heimkino-Vorstellung. Der Fachbegriff lautet hier: Multi-User-Display. Auch hinsichtlich der Reaktionszeiten und Farbwiedergabe werden hier noch höhere Ansprüche als bei den Spielern ans Gerät gestellt. Und bei einer TV-Nutzung sollte man darauf achten, dass sich unter Umständen ein SAT-Receiver an den Monitor anschließen lässt.

 
 Fazit

TFT Monitor und LCD-Monitore Kaufberatung für 17", 19", 20", 21", 22", 23" und 24" Flachbildschirme

 
 LCD (Liquid Crystal Display)
LCD steht für "Liquid Crystal Display" - Flüssigkristalldisplay. LCD-Displays sind die Grundlage für Flachbildschirme aber auch für Digitalkamera-Displays oder Notebooks.Es besteht aus hunderttausenden einzeln ansteuerbarer Pixel. Flüssigkristalle regulieren unter Spannung die Leuchtintensität der Pixel. Die LCD Technologie wird durch die TFT Technologie abgelöst.
 
 TFT (Thin Film Transistor)
TFT (Thin Film Transistor) , ist eine Technologie von LCD-Displays. Es existiert ein Transistor für jedes Pixel, der das Verhalten des Pixels angibt. Die Zeit die ein Bildpunkt (Pixel) braucht, um von Dunkel nach Hell zu wechseln - und wieder zurück ist die Reaktionszeit. Dies ist eine der wichtigen Eigenschaften des TFT Monitors.
 
 Monitor
Ein Monitor ist eine andere Bezeichnung für Bildschirm.
 
 Kontrastverhältnis
Das Kontrastverhältnis gibt an, wievielmal heller die Farbe Weiß gegenüber Schwarz dargestellt wird. Ideal für TFT Monitore sind Verhältnisse von 600:1 bis 350:1. Durch die genormten Messbedingungen (in völliger Dunkelheit, bei Bürolicht (500 Lux) und bei Sonnenlicht (5.000 Lux)) können die Kontrastangaben unterschiedlicher Hersteller miteinander vergleichen werden.
 
 Reaktionszeit
Die Zeit die ein Bildpunkt (Pixel) braucht, um von Dunkel nach Hell zu wechseln - und wieder zurück ist die Reaktionszeit. Je kürzer die Reaktionszeit, desto seltener treten störende Nachzieheffekte und Doppelkonturen bei bewegten Bildern auf. Beste Ergebnisse erzielt man mit Reaktionszeiten <=16 ms. Dann kann man DVD & 3D Spiel problemlos ohne ruckel anschauen bzw. spielen. Hier gibt es zwei ISO-Normen ISO 9241 (Black-to-White) und ISO 13406/2 (Grey to Grey) nach denen die Reaktionszeit gemessen wird.
Diese verschiedenen Normen können sehr verwirrend sein, lange Zeit wurde die "ISO 9241" zugrunde gelegt, nach der Schwarz-Weiß-Leuchtwechsel (Black-to-White) gemessen wurden. Vor kurzem wurde jedoch zusätzlich die "ISO 13406/2" eingeführt, die Reaktionszeiten von Grau zu Grau (Grey to Grey) in der Hälfte der Zeit misst. Dadurch wurden alle Millisekunden Angaben werbewirksam halbiert.
Deshalb ist zu beachten : Ein TFT Monitor mit 8 ms "Grey-to-Grey" ist nicht schneller als ein anderer TFT Monitor mit 16 ms der nach der "Black-to-White" Methode gemessen wurde.
 
 Bildschirmdiagonale
Bildschirmdiagonale ist der Abstand zwischen den sich diagonal gegenüberliegenden Ecken, meist in Zoll gemessen.
Zoll ist die Deutsche Bezeichnung für das englische Maß "Inch".
Zoll wird mit folgenden Einheitszeichen " angegeben.
1 Zoll = 2,54 cm
 
 DVI (Digital Visual Interface)
DVI (Digital Visual Interface) ist eine digitale Schnittstelle für hochqualitative Bildübertragung.
DVI gibt es in drei Varianten: DVI-I überträgt analoge und digitale Videodaten über einen Bus. Durch einen Adapter lässt sich das DVI-I an den Dsub-15pin-Port jeder Standard-Grafikkarte anschließen. DVI-D überträgt nur digitale Daten, DVI-A nur analoge Daten.
 
 D-Sub-Anschluss
Der D-Sub oder auch analog genannte Anschluss ist der Standart-Anschluss für Monitore. Die Bildsignale werden analog übertragen, daher ist die Kabellänge, mit der eine einwandfreie Bildübertragung ohne Qualitätsverluste werden kann, sehr beschränkt und auch stark von der Kabelqualität abhängig..
 
 Pivot-Funktion
Eine besonders sinnvolle Option für Office-Arbeiter ist die so genannte Pivot-Funktion: Damit kann der Monitor einfach um 90 Grad gedreht werden, so das eine Din-A4-Seite z.B. komplett auf den Bildschirm passt. Durch volldigitale Anschlüsse (DVI) wird die Bildqualität im Vergleich zu analogen VGA-Verbindungen noch einmal deutlich verbessert. Jedoch sollte man vorher überprüfen, ob die eigene PC-Grafikkarte auch einen digitalen DVI-Ausgang bereitstellt.
 
 Auto-Adjust
Die automatische Synchronisation des Bildsignals trägt zur Benutzerfreundlichkeit von TFTs bei. Bildlage (Verschiebungen des Bildes), Frequenz (verhindert sichtbare Streifen) und Phase (vermindert ein Kriseln) können per Tastendruck automatisch an das Eingangssignal der Grafikkarte angepasst werden. Monitore mit einem digitalen Anschluss (DVI) benötigen diese Funktion nicht, denn hier ist das Signal bereits optimal.
 
 Pixel
Pixel (Picture Element) = Bildelement. Die Größe eines Pixels hängt vom Ausgabegerät ab. Je kleiner die Pixel sind und je näher sie beieinander sind, desto höher ist die Auflösung des TFT- /LCD-Monitor´s.
 
 Auflösung
Anzahl der Bildpunkte (Pixel), aus denen sich das TFT-/LCD-Monitorbild zusammensetzt. Sie wird als Produkt der maximal ansteuerbaren Pixel (horizontal) und der Anzahl von Bildzeilen (vertikal) angegeben. Die Anzahl der Bildpunkte wird vom Maskentyp begrenzt. Welche Auflösung realisiert werden kann, hängt nicht nur vom Monitor sondern auch von der Grafikkarte ab.
 
 Interpolation
TFT-Monitore arbeiten mit einer festen, nativen Auflösung. Bei 15-Zoll-TFTs sind dies 1.024x768 Bildpunkte. Ein Bildpunkt entspricht dabei exakt einem Pixel. Liegt die Auflösung niedriger, etwa bei 800x600 Bildpunkten, setzt das Display einen Bildpunkt aus mehreren Pixeln zusammen. Das führt zu Unschärfe-Effekten und im ungünstigsten Fall zu Verzerrungen des Bildinhaltes.
 
 Pixelfehler
Ein Pixelfehler ist ein fehlerhafter Bildpunkt eines TFT-/LCD-Monitors. Da die Herstellung von großen Flüssigkristallanzeigen (sogenannte LCD- oder TFT-Panels) extreme Reinheit bei der Fertigung verlangt, diese in der Praxis aber nicht in ausreichendem Maße erreicht wird, werden derzeit auch Monitore mit fehlerhaften Anzeigeeinheiten verkauft.

Mit dem ISO Standard 13406-2 wurden auch allgemein gültige Vorgaben in Bezug auf Pixelfehler definiert. Der ISO Standard für Transparenz, indem er Pixelfehler in 4 Klassen klassifiziert, sowie in 3 Pixelfehler-Typen und 2 Häufigkeitskriterien unterteilt.

Fehlerhafte Pixel können als leuchtende Pixel, schwarze Pixel, Subpixelfehler oder blinkende Pixel auftreten. Die Häufigkeitskriterien unterscheiden erstens die in einem bestimmten Bereich (Cluster) auftretende Anzahl weissen oder schwarzen Fehlstellen, zweitens die in einem Cluster auftretenden Subpixelfehler bzw. blinkenden Pixel. Die Norm spricht von Clusterfehlern, wenn zwei oder mehr Fehler innerhalb eines 5x5 Pixel großen Feldes auftauchen.

Die 4 Klassen legen für jeden Pixelfehlertyp und jedes Häufigkeitskriterium die maximale zulässige Anzahl der Fehler fest.
 
 Pixelfehler Klassen
Hersteller und Händler verweisen auf die von ihnen generierte Norm ISO 13406-2, aus der sich folgende Pixelfehlerklassen ergeben:
  • Klasse 1 - TFT-/LCD Panels ohne einen Pixelfehler (eher selten)
  • Klasse 2 - TFT-/LCD Panels mit max. 2 x Fehlertyp I, max. 2 x Fehlertyp II, max. 5 x Fehlertyp III (Die meisten Monitore die es zu kaufen gibt, entsprechen dieser Klasse)
  • Klasse 3 - TFT-/LCD Panels mit max. 5 x Fehlertyp I, max. 15 x Fehlertyp II, max. 50 x Fehlertyp III (Wird oft für sehr billige Monitore verwendet.)
  • Klasse 4 - TFT-/LCD Panels mit max. 50 x Fehlertyp I, max. 150 x Fehlertyp II, max. 500 x Fehlertyp III (Ausschussware)
 
 Pixelfehler Typen
Pixelfehler Typen -
  • Fehlertyp I beschreibt vollständig leuchtende Pixel (Farbe weiß)
  • Fehlertyp II beschreibt vollständig nicht leuchtende Pixel (Farbe schwarz)
  • Fehlertyp III beschreibt defekte Subpixel der Farben Rot, Grün oder Blau (nicht leuchtend oder ständig leuchtend)
Ein Pixel eines TFT / LCD´s besteht aus 3 Subpixeln mit den Farben rot, grün und blau.
 
 Frequenz
Die Frequenz wird in Hertz angegeben und bezeichnet, wie oft ein Bild innerhalb von einer Sekunde neu aufgebaut wird.
 
 TCO 99 und TCO 03
Die Bildschirme werden in den Bereichen Ergonomie, Emissionen, Energie und Ökologie geprüft.
 
 Ergonomie
Eine TCO-Zertifizierung bei Flachbildschirmen garantiert:
  • Hohe Anforderungen im Bereich der Seh-Ergonomie. (Hohe Bildqualität und exzellente Farbwiedergabe).
  • Möglichkeit, den Winkel des Bildschirms (Anzeigefläche) zu regulieren (Neu in TCO'03 Displays).
  • Hohe Bildwiederholfrequenz (flimmerfreie Darstellung).
 
 Emissionen
Eine TCO-Zertifizierung bei Flachbildschirmen garantiert:
  • Erhebliche Reduktion von magnetischen und elektrischen Feldern.
  • Minimiert elektrostatische Felder.
 
 Energie
Eine TCO-Zertifizierung bei Flachbildschirmen garantiert:
  • Geringer Energieverbrauch zur Schonung der Umwelt.
  • Energiesparfunktion
 
 Ökologie
Eine TCO-Zertifizierung bei Flachbildschirmen garantiert:
  • Reduzierte Abgabe von bromierten und chlorierten Flammschutzmitteln
  • Vorbereitung des Recyclings.
  • Informationen darüber, wo der Bildschirm entsorgt werden kann.